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Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker International Prize 2016
Die Vegetarierin
übersetzt von Ki-Hyang Lee

Auflage: 4. Aufl.

Hardcover

190 Seiten; 220 mm x 131 mm

2016 Aufbau-verlag

ISBN 978-3-351-03653-9

€ 19,50 (incl. MWSt.)
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Besprechung
"Dieser Roman ist ein Fest!" The Guardian "Einer der beeindruckendsten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe... Sie müssen dieses Buch lesen." Arnon Grünberg "Provokativ und schockierend." The New York Times "Für Fans von Haruki Murakami." Gazet van Antwerpen "Satz für Satz ein außergewöhnliches Erlebnis." The Observer " Die Vegetarierin ist ein Meisterwerk. " Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.08.2016 " Han Kangs Roman ist in jeder Hinsicht bigger than life. " Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 14.08.2016 " Ein Plädoyer für die Pflicht zur Selbstwahrnehmung [...] eine Ermutigung, zu träumen und zu rebellieren. " Carsten Hueck, DeutschlandRadio Kultur, 15.08.2016 " Han Kangs Roman ist von großer Schönheit und Kraft. " Carsten Hueck, WDR 5. 13.08.2016 " [...] ein Roman über den Effekt des Unerklärlichen [...]. " Dominik Kamalzadeh, Der Standard, 19.08.2016 " Han Kangs Roman [...] ist die meisterliche Erzählung einer stillen Auflehnung. " Peter Zimmermann, ORF - Ö1, 28.08.2016 " Die Geschichte der Antiheldin Yeong-Hye ist die Geschichte einer Verweigerung. "Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 29.08.2016 " So ein sonderbares Buch. [...] Han Kangs verstörendes Buch hat eine leise, revolutionäre Kraft. " Volker Weidermann, Literatur SPIEGEL, 27.08.2016 " Ein extrem vielschichtiger, sinnlicher, fantastischer Roman [...]. " Judith Liere, Stern, 11.08.2016 " Han Kang erschafft eine Welt, in der alles zur Eskalation führt. " Lennardt Loss, Sächsische Zeitung, 30.08.2016 " [...] eine bizarre Geschichte über Selbstbestimmung, Unterdrückung und Subversion im modernen Südkorea. " Christine Langer, aviva berlin, 26.08.2016 " Poetisch doch ganz sachlich, schnörkellos und mit traumwandlerischer Sicherheit [...]. " Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 15.08.16 " [...] so etwas Intensives und Aufwühlendes hat man lange nicht gelesen. " Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 12.08.16 " [...] eine Allegorie von archaischer Kraft [...]. " Maximilian Kalkhof, Spiegel Online, 15.08.16 " Ein Buch wie ein Mahl: gehaltvoll, überaus sättigend, mit bitterem Abgang. " Katja Kraft, Münchner Merkur, 12.09.16 " Han Kangs Roman [trifft] Menschen auf der ganzen Welt. " Thilo Körting, Deutschlandfunk, 16.09.16 "Dieser Roman ist ein Fest!" The Guardian "Einer der beeindruckendsten Romane, die ich in letzter Zeit gelesen habe... Sie müssen dieses Buch lesen." Arnon Grünberg "Provokativ und schockierend." The New York Times "Für Fans von Haruki Murakami." Gazet van Antwerpen "Satz für Satz ein außergewöhnliches Erlebnis." The Observer " Die Vegetarierin ist ein Meisterwerk. " Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.08.2016 " Han Kangs Roman ist in jeder Hinsicht bigger than life. " Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 14.08.2016 " Ein Plädoyer für die Pflicht zur Selbstwahrnehmung [...] eine Ermutigung, zu träumen und zu rebellieren. " Carsten Hueck, DeutschlandRadio Kultur, 15.08.2016 " Han Kangs Roman ist von großer Schönheit und Kraft. " Carsten Hueck, WDR 5. 13.08.2016 " [...] ein Roman über den Effekt des Unerklärlichen [...]. " Dominik Kamalzadeh, Der Standard, 19.08.2016 " Han Kangs Roman [...] ist die meisterliche Erzählung einer stillen Auflehnung. " Peter Zimmermann, ORF - Ö1, 28.08.2016 " Die Geschichte der Antiheldin Yeong-Hye ist die Geschichte einer Verweigerung. "Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 29.08.2016 " So ein sonderbares Buch. [...] Han Kangs verstörendes Buch hat eine leise, revolutionäre Kraft. " Volker Weidermann, Literatur SPIEGEL, 27.08.2016 " Ein extrem vielschichtiger, sinnlicher, fantastischer Roman [...]. " Judith Liere, Stern, 11.08.2016 " Han Kang erschafft eine Welt, in der alles zur Eskalation führt. " Lennardt Loss, Sächsische Zeitung, 30.08.2016 " [...] eine bizarre Geschichte über Selbstbestimmung, Unterdrückung und Subversion im modernen Südkorea. " Christine Langer, aviva berlin, 26.08.2016 " Poetisch doch ganz sachlich, schnörkellos und mit traumwandlerischer Sicherheit [...]. " Carsten Hueck, Deutschlandradio Kultur, 15.08.16 " [...] so etwas Intensives und Aufwühlendes hat man lange nicht gelesen. " Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 12.08.16 " [...] eine Allegorie von archaischer Kraft [...]. " Maximilian Kalkhof, Spiegel Online, 15.08.16 " Ein Buch wie ein Mahl: gehaltvoll, überaus sättigend, mit bitterem Abgang. " Katja Kraft, Münchner Merkur, 12.09.16 " Han Kangs Roman [trifft] Menschen auf der ganzen Welt. " Thilo Körting, Deutschlandfunk, 16.09.16 " Es ist ein Buch wie kein anderes. " Philipp Tingler, SRF, Oktober 2016

Langtext
Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist - bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. "Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgroß, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestoßen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten." Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich fortan ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. "Ich hatte einen Traum", so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmaße an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet. Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.

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alice