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21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
übersetzt von: Andreas Wirthensohn

Auflage: 6. Aufl.

Hardcover

459 Seiten; mit 1 Abbildung; 222 mm x 150 mm

2018 Beck

ISBN 978-3-406-72778-8

€ 25,70 (incl. MWSt.)
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Einleitung

Teil I Die technologische Herausforderung

1 Desillusionierung

Das Ende der Geschichte wurde vertagt

2 Arbeit

Wenn du erwachsen bist, hast du vielleicht keinen Job

3 Freiheit

Big Data is watching you

4 Gleichheit Wem die Daten gehören, dem gehört die Zukunft

Teil II Die politische Herausforderung

5 Gemeinschaft

Menschen haben Körper

6 Zivilisation Es gibt nur eine Zivilisation auf der Welt

7 Nationalismus

Globale Probleme verlangen globale Antworten

8 Religion

Gott steht jetzt im Dienste der Nation

9 Zuwanderung

Manche Kulturen sind womöglich besser als andere Teil

III Verzweiflung und Hoffnung

10 Terrorismus

Keine Panik

11 Krieg

Unterschätze niemals die menschliche Dummheit

12 Demut

Du bist nicht der Nabel der Welt

13 Gott

Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen

14 Säkularismus

Finde dich mit deinem Schatten ab Teil

IV Wahrheit

15 Nichtwissen

Du weißt weniger, als du glaubst

16 Gerechtigkeit

Unser Gerechtigkeitsempfinden könnte veraltet sein

17 Postfaktisch

Manche Fake News halten ewig

18 Science-Fiction

Die Zukunft ist nicht das, was man im Kino sieht

Teil V Resilienz

19 Bildung

Veränderung ist die einzige Konstante

20 Sinn

Das Leben ist keine Erzählung

21 Meditation

Einfach nur wahrnehmen

Anmerkungen

Danksagung

Bildnachweis

Register



Besprechung
"Sicher ist, dass Harari zu den interessantesten Denkern unserer Zeit gehört."
SWR2

"Mit seinem neuesten Buch macht er sich aber zum wahren Lehrmeister der Welt und zu einem führenden Intellektuellen. 21 spannende Gedanken mit Tiefenwirkung."
Kleine Zeitung

"Fascinating."
New York Times, Bill Gates

"Die Essays zeigen einmal mehr Hararis Fähigkeit, unerwartete Ideen in schillernde Betrachtungen zu verwandeln."
ZEIT Wissen, Silke Weber

"Diese ,21 Lektionen' bringen das skeptisch-aufgeklärte Denken auf die Höhe der Zeit (...) ein geistreiches Lesevergnügen"
Der Tagesspiegel, Wolfgang Schneider

"Ein ebenso kluges wie klares Buch."
Tagesspiegel, Denis Scheck

"Als kluges Anitdepressivum ohne sedierende Wirkung sehr zu empfehlen."
Literatur SPIEGEL, Elke Schmitter

"Der Shooting Star seiner Zunft. (...) Klarheit verspricht sein neues Buch."
ZDF Morgenmagazin, Gunnar Köhler

"Ein wuchtiges Buch zum verwirrten Ist-Zustand der Menschheit."
3sat Kulturzeit, Nina Mavis Brunner

"Harari tobt sein Talent, Alltagsbeobachtungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus verschiedensten Disziplinen zu einem zwingenden Erzählfluss zu verbinden, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft aus, sondern im Hier und Jetzt."
Manager Magazin, Eva Buchhorn

"Es hat etwas wahrhaft Genialisches, wie groß und weitläufig der Universalhistoriker Yuval Noha Harari denkt"
Deutschlandfunk Kultur, Thorsten Jantschek

"Harari ist ein Vordenker, der nicht nur bestechend klar, und eingängig formuliert, sondern auch den Blick auf das große Ganze hat. Aus der Vogelperspektive schaut er auf unsere zunehmend komplexe und verwirrende Welt, gewichtet und ordnet ein."
stern, Matthias Schmidt und Judith Liere

"Unverschämt begabt, unverschämt jung, schreibt glänzend und kann die anspruchsvollsten Themen mit leichter, unterhaltender Art zusammenfassen."
Ijoma Mangold, DIE ZEIT

"Eine höchst unterhaltsame Tour d'Horizon über die aktuellen Probleme der Menschheit (...)."
Der Standard, Eric Frey

Langtext
In "Eine kurze Geschichte der Menschheit" erzählte er vom Aufstieg des Homo Sapiens zum Herrn der Welt. In "Homo Deus" ging es um die Zukunft unserer Spezies. Mit seinem neuen Buch schaut Yuval Noah Harari, einer der aufregendsten Denker der Gegenwart, nun auf das Hier und Jetzt und stellt die drängenden Fragen unserer Zeit. Warum ist die liberale Demokratie in der Krise? Ist Gott zurück? Soll Europa offen bleiben für Zuwanderer? Kann der Nationalismus eine Antwort geben auf Klimawandel und soziale Ungleichheit? Was sollen wir unseren Kindern beibringen? Und können wir die Welt überhaupt noch verstehen, die wir erschaffen haben?
Yuval Noah Harari hat Millionen Leser auf der ganzen Welt in seinen Bann geschlagen. In seinem neuen Buch lädt er dazu ein, über Werte, Bedeutung und persönliches Engagement in einer Zeit voller Lärm und Ungewissheit nachzudenken. In einer Welt, die überschwemmt wird mit bedeutungslosen Informationen, ist Klarheit Macht. Doch Milliarden von uns können sich kaum den Luxus leisten, sich mit den drängenden Fragen der Gegenwart zu beschäftigen, weil wir Dringenderes zu erledigen haben. Leider gewährt die Geschichte keinen Rabatt. Wenn über die Zukunft der Menschheit in unserer Abwesenheit entschieden wird, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, unsere Kinder zu ernähren und mit Kleidung zu versorgen, werden wir und sie dennoch nicht von den Folgen verschont bleiben. Dieses Buch versorgt die Menschen nicht mit Kleidung oder Nahrung. Aber es kann helfen, die Dinge ein wenig klarer zu sehen, und damit das globale Spielfeld etwas einebnen. Wenn es auch nur ein paar mehr von uns in die Lage versetzt, sich an der Diskussion über die Zukunft unserer Spezies zu beteiligen, so hat es seine Aufgabe erfüllt.


Yuval Noah Harari, wurde 1976 in Haifa, Israel, geboren. Er promovierte 2002 an der Oxford University. Aktuell lehrt er Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Weltgeschichte. Seine Bücher «Eine kurze Geschichte der Menschheit» und «Homo Deus» wurden zu Weltbestsellern.


Yuval Noah Harari, wurde 1976 in Haifa, Israel, geboren. Er promovierte 2002 an der Oxford University. Aktuell lehrt er Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Weltgeschichte. Seine Bücher «Eine kurze Geschichte der Menschheit» und «Homo Deus» wurden zu Weltbestsellern.

06. Februar 2019
von Sikal
Man darf hinterfragen und nachdenken ?

?In einer Welt, die überflutet wird von bedeutungslosen Informationen ist Klarheit Macht? [Seite 11]

Mit diesen Worten beginnt Harari seine Lektionen für das 21. Jahrhundert. Der Autor, bereits bekannt durch die beiden Vorgängerbücher ?Homo Deus? und ?Eine kurze Geschichte der Menschheit?, entführt in diesem Buch seine Leser in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft.

Das Buch gliedert sich in fünf Teile und beschäftigt sich darin mit den Herausforderungen auf technischem und politischem Gebiet sowie der Hoffnung, der Wahrheit und nicht zuletzt der Resilienz.

Die Themengebiete sind breit gestreut und widersprechen scheinbar dem oben angeführten Einleitungssatz des Autors ? scheinbar, denn wer über die Informationskultur berichtet, kommt nicht darüber hinweg, auch die Auswirkungen auf den Menschen zu erläutern. Und diese Auswirkungen sind unbestritten vielfältig.

?Wenn du dich durch die Weltlage [?] irritiert fühlst, dann liegst du damit ganz richtig. Globale Prozesse sind so kompliziert geworden, dass ein Einzelner sie nicht mehr versteht.? Schreibt der Autor in der Überschrift zum Thema Wahrheit. Wie aber kann der Einzelne seine Wahrheit finden? Bestimmt nicht, indem er die Topresultate auf Google als diese ansieht.

Der Autor regt in seinem Buch vielmehr dazu an, seinem eigenen Denken zu vertrauen, sich auf ein Thema einzulassen, zu hinterfragen und sich so seine Meinung zu bilden. Klingt so geschrieben ganz einfach, geht es aber nach dem Autor, ist das Anstrengung und diese gilt es auf sich zu nehmen, um nicht von einem System überrannt zu werden, welches nicht dem eigenen Denken entspricht.

Als für jede und jeden gültiges Nachschlagewerk darf das Buch jedoch nicht gesehen werden. Der Autor selbst gesteht ja bereits auf den ersten Seiten, ebenso in diesem System mit zu schwimmen und somit ebenfalls gewissen Mechanismen der Steuerung ausgesetzt zu sein. Beim Lesen selbst hat man allerdings nicht den Eindruck, dass der Autor manipulativ auf den Leser einwirkt. Eher will er provozieren und genau dadurch den ?Nachdenkprozess? in Gang setzen.

In allen Kapiteln finden sich somit immer wieder die Hinweise auf die Selbstbestimmung des Einzelnen und dessen Fähigkeit, sich selbst seine Meinung zu bilden. Was aber ein wenig untergeht, ist wie ich mich dem Rad der Manipulation entziehen kann während ich versuche mir eine eigene Meinung zu bilden.
Wohl findet sich im letzten Kapitel die Art und Weise wie es der Autor selbst immer wieder schafft vorgefertigten Meinungen zu entgehen (mittels Meditation), es stellt sich jedoch schlussendlich die Frage, ob diese Methode für die Allgemeinheit Gültigkeit hat oder jeder für sich einen Weg finden kann bzw. muss.

Die Zeilen machen aber nichtsdestotrotz Mut, positiv in die Zukunft der Menschheit zu blicken und aktiv mitzuwirken eine lebenswerte Welt zu erhalten.
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alice