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Roman
Bruder und Schwester Lenobel

Auflage: 2. Aufl.

Hardcover

544 Seiten; 220 mm x 150 mm

2018 Hanser

ISBN 978-3-446-25992-8

€ 26,80 (incl. MWSt.)
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Besprechung
"Micheal Köhlmeiers Prosa folgt keinem naiven Realismus, sondern vielmehr jongliert er er mit den unterschiedlichen Erzählinstanzen. Dadurch wird der Blick auf archetypische Verhaltensmuster, die von Urformen der Angst getrieben sind, gelenkt. Vor allem aber macht der Schriftsteller kenntlich, dass erst im Erzählen von Geschichten der Mensch zu sich kommt ... Ein herausragend erzählter Roman." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.18

"Wenn alles im Leben stimmt, kommt die Krise und mit ihr die Frage, wer man ist. Ab da wird es richtig interessant." Iris Radisch, Die Zeit, 22.11.18

"Ein fulminantes und sprachmächtiges Porträt der Seelenabgründe, Liebesverluste und Träume der Generation gebildeter Babyboomer." Zeit Literatur, 41/2018

"Der Roman zeigt Michael Köhlmeiers Freude am Fabulieren und Philosophieren, die er kombiniert mit den spannenden Fragen nach Liebe und Schuld, Vergangenheit und Zukunft und der dauerhaften Sehnsucht nach dem Seelenverwandten. Existentielle Themen, die - so klug und leicht erzählt - stets aktuell und fesselnd sind." Barbara Geschwinde, WDR3, 10.09.18

"Der begnadete Kulturerklärer Michael Kölhmeier bohrt sich in die Tiefen der verkümmerten Babyboomer-Seelen ... So entfaltet sich in diesem Roman vor unseren Augen eine Landschaft des Inneren, die zerklüftet ist von der Geschichte des 20. Jahrhunderts, von Erlösungssehnsüchten und Trennungen - in einer erzählerischen Meisterschaft, die ihresgleichen sucht." Iris Radisch, Die Zeit, 06.09.18

"Ein intensives Kammerspiel zweier Frauen: zur Eifersucht verurteilt und zur Solidarität verdammt." Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 05.09.18

"Köhlmeier ist ein Meister darin, den Menschen mit all seinen Süchten und Sehnsüchten zu beschreiben ... Er versteht es wie nur wenige andere, zwischenmenschliche Beziehungen zu analysieren." Martin Maria Schwarz, HR 2 Kultur, 24.08.

"Michael Köhlmeier hat erneut ein grandioses Familienepos geschaffen ... Jeder Umweg, jede neue Figur lädt zum Verweilen ein ... Man will bleiben, so lange wie möglich." Stefanie Panzenböck, Falter, 22.08.18

"Die seltsame Ménage-à-trois, die Köhlmeier leichthändig vor uns ausbreitet, hat das Zeug zum Kammerspiel mit Tendenz zum Roadmovie." Susanne Schaber, Die Presse, 04.08.18

Kurztext / Annotation
Ein grandioses Bild unserer Zeit - der neue große Roman von Michael Köhlmeier

Langtext
Im Mai mailt Hanna an ihre Schwägerin in Dublin: Komm, dein Bruder wird verrückt! Zwei Tage später landet Jetti Lenobel in Wien - und Robert ist verschwunden. Doch Jetti glaubt nicht daran, dass der Bruder verrückt geworden ist. Sie kennt ihre sehr ungewöhnliche jüdische Familie. In der ist immer mit allem zu rechnen. Dann kommt die Nachricht des Bruders: "Ich bitte dich, dass Du mit niemandem darüber sprichst!!! Ich will es so. Ich bin in Israel, dem Land der Väter. Aber an die Väter denke ich nicht."
In den merkwürdigen, verschlungenen Lebensläufen der Geschwister Jetti und Robert, seiner Frau, ihrer Kinder und Freunde, erzählt Köhlmeier packend von dem, was jeder sein Leben lang mit sich trägt.

Köhlmeier, Michael
Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Bei Hanser erschienen die Romane Abendland (2007), Madalyn (2010), Die Abenteuer des Joel Spazierer (2013), Spielplatz der Helden (2014, Erstausgabe 1988), Zwei Herren am Strand (2014), Das Mädchen mit dem Fingerhut (2016) und Bruder und Schwester Lenobel (2018), außerdem die Gedichtbände Der Liebhaber bald nach dem Frühstück (Edition Lyrik Kabinett 2012) und Ein Vorbild für die Tiere (Gedichte, 2017) sowie die Novelle Der Mann, der Verlorenes wiederfindet (2017). Michael Köhlmeier wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis.

Familiengeschichte der Geschwister Lenobel 22. Oktober 2018
von PFIFF

Der jüdische Wiener Psychiater verschwindet, ohne seiner Frau Hanna etwas zu sagen. Sie bitte ihre Schwägerin Jetti, ihr beizustehen und zu helfen, herauszufinden, wo er sein könnte.
Köhlmeier entwickelt eine Familiengeschichte, erklärt nach und nach, wieso es zu dieser rätselhaften Situation gekommen ist. Er schildert die Entwicklung der drei unterschiedlichen Charaktere, ihre Beziehungen untereinander und zu Freunden und Geliebten.
Anfangs etwas sperrig, aber nach und nach interessant und amüsant.
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alice