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Eine magische Fantasy-Liebesgeschichte
Stolen 1: Verwoben in Liebe

Auflage: 2. Aufl.

Hardcover

432 Seiten; 220 mm x 155 mm; ab 12 Jahre

2020 Planet! In Der Thienemann-esslinger Verlag Gmbh

ISBN 978-3-522-50659-5

€ 18,50 (incl. MWSt.)
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Besprechung
"Mit Stolen schafft Emily Bold einen genialen Auftakt aus Jugendbuch und Fantasy, gepaart mit jeder Menge Emotionen, Mystik, geheimnisvollen Figuren, Bildgewalt, Ideenreichtum, Facetten Vielfalt und Vielschichtigkeit." Natalie Hosang NetGalley 20200717

Kurztext / Annotation
Wenn du die Macht hättest, Menschen von ihren Sorgen zu befreien, würdest du es tun? Selbst wenn du ihnen ein Stück ihrer selbst nimmst?

Langtext
+++ FARBIGER BUCHSCHNITT IN LIMITIERTER AUFLAGE +++

Eine magische Fantasy-Liebesgeschichte aus der Feder von Emily Bold, der Autorin von Silberschwingen und The Curse.

Wenn der erste Junge, den du küsst, deine Seele stehlen will, dann läuft etwas gewaltig schief. So wie bei Abby Woods. Sie hat schon viele Fehler begangen. Diese haben sie nach Darkenhall geführt, eine Londoner Schule, die sich rühmt, auch aus den unbezähmbarsten Schülern bessere Menschen zu machen. Als sie dort dem charismatischen Tristan und seinem geheimnisvollen Bruder Bastian begegnet, begeht sie einen noch viel größeren Fehler. Sie stiehlt Bastians Ring, nicht ahnend, welche Kraft sie damit entfesselt. Denn die Tremblays sind keine gewöhnlichen Schüler, und der Ring kein einfaches Schmuckstück. Abby gerät in große Gefahr und sie muss erkennen: Einen Tremblay küsst man nicht.

Band 1 der Stolen-Trilogie.

Bold, Emily
Emily Bold, Jahrgang 1980, schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Ob historisch, zeitgenössisch oder fantastisch: In den Büchern der fränkischen Autorin ist Liebe das bestimmende Thema. Nach diversen englischen Übersetzungen sind Emily Bolds Romane mittlerweile auch ins Türkische, Ungarische und Tschechische übersetzt worden, etliche ihrer Bücher gibt es außerdem als Hörbuch. Wenn sie mal nicht am Schreibtisch an neuen Buchideen feilt, reist sie am liebsten mit ihrer Familie in der Welt umher, um neue Sehnsuchtsorte zu entdecken. Mehr Informationen gibt es unter: emilybold.de


Spannender Auftakt und tiefgründige Idee mit ein bisschen zu stereotypischem Setting 18. Juli 2020
Emily Bold ist eine Autorin, die ich auf der Häppchenlesung auf der LBM 2019 kennengelernt und daraufhin tatsächlich ein paar Bücher von ihr gelesen habe. Mir gefällt insbesondere ihr authentischer Sprachstil. Da ich gerade auch Silberschwingen beendet hatte, habe ich ganz frech beim Team vom Thienemann-Esslinger Verlag nach einem Rezensionsexemplar gefragt, welches sie mir dann auch überraschenderweise zugestellt haben! Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal an den Thienemann-Esslinger Verlag!

Coverbild
Mal wieder ein ganz anderes Cover, welches sich im Moment aus der Masse der Romantasy-Cover deutlich abhebt. Ganz untypisch wird der Titel ?STOLEN? in fetten serifen Großbuchstaben einzeln diagonal über das gesamte Bild verteilt. Im O und L kann man Augen und Mund eines Frauengesichts durchscheinen sehen. Das gesamte Cover ist in blautürkisen bis fast schwarzen marmorierten Farbverläufen gehalten, welche die in dem Buch vorkommenden Weben darstellen sollen. Tatsächlich ist das Genre des Buches, Urban-Romantasy, mit diesem Cover schwer zu erkennen. Trotzdem ist es ein wirklich toller Eyecatcher.

Handlung
Die Vollwaise Abigaile Woods wird von ihrer neuesten Pflegemutter Florence nach Darkenhall in London, eine Besserungsanstalt für die betuchte Oberschicht Englands, gebracht. Denn Abby ist eine geschickte Diebin und dieser Aufenthaltsort ist ihre letzte Chance, um nicht in den Knast gehen zu müssen. Ihr Aufenthalt auf dieser Schule verläuft dann aber anders, als sie erwartet hatte. Ihr Lehrer Mr Cross gibt ihr den nahezu unlösbaren Auftrag, einen Ring zu klauen. Dafür bringen die Brüder Tristan und Bastian Abby komplett aus dem Konzept. Der Macho Tristan umgarnt sie gekonnt und sehr offensiv. Sein älterer Bruder Bastian hat eine magische Anziehungskraft auf sie, bleibt aber total unnahbar und auf Distanz. In dem Moment, als Abby ihren Auftrag erfüllt, steht plötzlich alles auf dem Kopf und sie muss gemeinsam mit Bastian und Tristan in ihre Vergangenheit reisen.

Buchlayout / Haptik
Die Gestaltung des Buches ist sehr schön. Das Hintergrundbild des Schutzumschlages findet sich auf den Buchdeckeln und bei den Kapitelanfängen wieder, und vor allem auch auf dem Buchschnitt. Die 432 Seiten werden in sehr viele kurze Kapitel aufgeteilt, die Kapiteltitel werden in einer klaren Antiqua gesetzt. Die verschiedenen Perspektiven werden nicht optisch hervorgehoben, was es manchmal ein bisschen verwirrend macht.

Idee / Plot
Spannend ist die Idee, dass jeder Mensch Weben von drei unterschiedlichen Arten besitzt: Seelenweben, Herzweben und Erinenrungsweben. Nehmen eine Sorte Weben überhand, ist das seelische Gleichgewicht gestört. Wenn es nun die Möglichkeit gäbe, diesen Menschen den Überschuß an dieser Webenart abzunehmen, könnte man sich langfristige und teure Therapien sparen.
Nun konkurrieren hier zwei Brüder um die Gunst eines Mädchens, welches sehr viele bedrückende Seelenweben in sich trägt. Aber diese dunklen Weben sind ein Schutzschild, die Abby davor bewahren, Gefühle zulassen zu müssen. Ein Leben lang wurde das arme Mädchen nach dem Unfalltod ihrer Eltern von Waisenheim zu Pflegefamilie geschubst. Gefühle haben in ihrer Welt keinen Platz, um daran nicht zu zerbrechen.
Eine wirklich schöne Idee, die Emily Bold sich hier einfallen lassen hat, die bei näherer Betrachtung auch sehr tiefgründig ist.

?Florence dachte, ich könnte hier ankommen ? dabei fühlte es sich eher so an, als würde ich aus einem fahrenden Wagen geschleudert. Ankommen und glücklich sein, wie sollte das gehen, wenn man dabei die Windschutzscheibe durchschlug und gegen die Wand eines marineblau tapezierten Dreibettzimmers krachte??

Emily Bold ?Stolen - Verwoben in Liebe?, S. 32 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

Emotionen / Protagonisten
Abby ist wirklich einsam. Auch wenn Florence die einzige Pflegemutter ist, die ihr doch mehr bedeutet, wird sie in das Internat abgeschoben, und so fühlt sie sich auch. Um Florence auch den Gefallen zu tun und ihre letzte Chance nicht verstreichen zu lassen, geht sie ein großes Risiko ein, indem sie den Ring stiehlt. Ich konnte ihre innere Zerrissenheit ob der Tat sehr gut nachvollziehen. Was mich dann aber doch gegen Ende des Buches ab und zu genervt hat, war die mantra artige Wiederholung des Kusses, die etwas naive Art das Verhalten der Brüder falsch zu interpretieren, und ihr oft sehr schwaches Selbstwertgefühl. Leider hat Abby für meinen Geschmack dann doch ein paar stereotypische Züge.

Die beiden Brüder haben eine spezielle Gabe, mit der beide sehr unterschiedlich umgehen. Tristan Tremblay ist ein Macho und Womanizer, aber dennoch charmant auf seine Art und Weise. Zwischen ihm und Abby entwickelt sich eher eine Freundschaft, wobei Abby anfangs nicht klar ist, warum er so sehr an ihr interessiert ist. Als sie davon weiß, geht er ziemlich offen mit ihr damit um, und irgendwie gefällt mir das an ihm.

?»Abby klingt süß«, stellte er fest, und dieses Funkeln, das ich bei ihm schon mehrfach gesehen hatte, trat in seine Augen. »Kurze Namen kann man gut zwischen zwei heißen Küssen stöhnen.«?

Emily Bold ?Stolen - Verwoben in Liebe?, S. 69 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

Der ältere Bruder Bastian hingegen fechtet mit sich und seiner Gabe allzeitlich einen schweren Kampf aus. Er hat das schwerere Los der beiden Brüder gezogen und zieht sich komplett aus der Gefühlswelt zurück. So ganz kann ich aber nicht nachvollziehen, wie sich seine Zuneigung zu Abby entwickelt hat. Denn eigentlich lese ich nur über seinen ?Hunger?, sein ?Wüten? nach ihren Weben, was auch sehr oft wiederholt wird. Ich hatte irgendwie nie das Gefühl, dass er sich überhaupt für sie interessiert und was er an dem Menschen Abby mag.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Einstieg wird durch den Prolog sehr spannend, die Handlung braucht dann aber ein bisschen, um in Schwung zu kommen, was auch ein bisschen durch den häufigen Perspektivenwechsel hervorgerufen wird. Trotzdem wird die Spannung stetig über das Buch aufgebaut und man muss anfangs erstmal die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen. Der Höhepunkt kommt relativ spät und endet in einem Cliffhanger, der alles wieder auf den Kopf stellt.

Szenerie / Setting
Das Setting hat mich leider nicht so wirklich überzeugt und wirkt auf mich doch zu altbacken. Ein Urban-Fantasy in einer typischen Londoner Highschool der Upper-class in dem das Underdog-Mädchen mit einer noch nicht entdeckten Gabe dem Charme von zwei ultimativ gut aussehenden Bad-boys verfällt.

Sprache / Schreibstil
Ich schätze Emily Bolds lebhafte und authentische Sprache sehr. Auch ihr typischer Perspektivenwechsel, auch zwischen Ich-Erzähler und personalen Erzähler, lässt die Geschichte lebendig wirken und man hat die Möglichkeit auch die Gefühle der anderen Figuren besser zu verstehen. Dennoch kam mir der Wechsel zu häufig und mit zu vielen Personen. Das wirkte auf mich nicht ganz ausgewogen. Außerdem kamen mir doch zu häufige Wiederholungen von Gedanken, Vorgängen (der ?Kuss?, das ?Wüten?) und der auch zu klischeehaften Beschreibungen der unfassbaren Augen der männlichen Protagonisten.

?Die Schule war scheiße! Ein Abstellgleis für die verzogenen Rotzgören neureicher Eltern, die die Chance auf ein gutes College für ihre Kinder noch nicht aufgegeben hatten.?

Emily Bold ?Stolen - Verwoben in Liebe?, S. 16 (© 2020 Thienemann-Esslinger Verlag, Gebundene Ausgabe)

FAZIT
Spannender Auftakt einer Dilogie die hoffentlich noch ein paar offene Fragen beantwortet. Vor allem die tiefgründige Idee hat mir an diesem Buch gut gefallen, auch wenn mir das Setting und die Protagnistenkonstellation etwas zu stereotypisch ist. Eigentlich ist es kein schlechtes Buch, es hat mir schon viel Spaß beim Lesen bereitet, dennoch hat mich die Geschichte nicht vollends abgeholt.
Zähe Dreiecksgeschichte 16. Juni 2020
Die Vollwaise Abby kommt nach Darkenhall, ein Internat für schwererziehbare Jugendliche. Der störrischen Kleptomanin soll dort geholfen werden, nicht endgültig in die Kriminalität abzurutschen. Sofort zeigen die Söhne der Schulleitung Interesse an ihr, was jedoch hauptsächlich an Abbys Seelenweben liegt, welche sie wie eine Aura umgeben und die nur von wenigen Auserwählten gesehen werden können. So wie von Tristan und Bastian Tremblay. Während Tristan den Ruf als Womanizer auslebt und kaum ein Mädchen auslässt, um an deren Seelenweben zu kommen, ist Bastian eher der zurückgezogene Typ und lebt seinen Drang nach den Weben auf andere Weise aus.
In dieser Welt ist jeder Mensch von sogenannten Weben umgeben, wobei Herz- und Erinnerungsweben gut sind, während die düsteren Seelenweben sich in zu hoher Zahl negativ auf die Menschen auswirken. Ein Punkt, der in meinen Augen Klischee pur ist. Denn wer zuviele düstere Seelenweben mit sich herumträgt, also eine zu belastete Seele hat, wird laut Definition im Buch später Straftaten begehen. Schon klar. Und Bastian, selbst kaum älter als die Jugendlichen im Internat, spielt hier den Hobbypsychologen und ?behandelt? die Jugendlichen mit seinem Pseudotraining, wonach sich die Jugendlichen zwar besser fühlen, aber nicht, weil ihnen fürs Leben geholfen wurde, sondern weil er sich einfach an ihren Seelenweben bereichert hat, um seine magischen Batterien aufzuladen. Was sein Bruder Tristan übrigens durch das Küssen der vielen Mitschülerinnen schafft.
Da Abby mit einem immensen Paket an diesen Seelenweben im Internat ankommt, übt sie einen entsprechenden Reiz auf die Brüder aus. Ehrlich gesagt schon traurig, dass die beiden nicht an ihr als Person, sondern nur an ihrer Energie interessiert sind wie Vampire an Blut. Wobei Abby aber auch kaum Eigenschaften hat, die sie mir als Leser liebenswert machen. Sie ist zickig, anstrengend, naiv und hält sich für cool. Vor allem die Abschnitte aus ihrer Sicht sind voller Gedankenkarussells und nervigen Diskussionen, wer wen warum geküsst hat und was das bedeutet ? oder nicht. Sie tendiert dazu, alles Mögliche falsch zu verstehen, anderen die Worte im Mund umzudrehen und nebenbei ihren Kaugummi um den Finger zu wickeln. Wobei die Abschnitte aus Bastians Sicht fairerweise ebenfalls viele Gedankenkreisel enthalten, wenn auch nicht so stark übertrieben.
Das Abenteuer, in welches die drei geraten und in dem auch Abbys Familie eine Rolle spielt, klingt von der Idee her gut, allerdings ist der Weg dorthin ziemlich zäh und die vielen, nervigen Diskussionen mit Abby zu anstregend, um die Story als wirklich spannend bezeichnen zu können.
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alice