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Eine kurze Geschichte der Menschheit
übersetzt von: Jürgen Neubauer

Auflage: 31. Aufl.

Taschenbuch

528 Seiten; m. Abb.; 201 mm x 126 mm

2019 Pantheon

ISBN 978-3-570-55269-8

€ 15,50 (incl. MWSt.)
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Besprechung
"Ich habe gerade Yuval Noah Hararis geniale 'Geschichte der Menschheit' gelesen. Das wohl beste Buch zum Thema, das je geschrieben wurde - und ich habe jede Menge dazu gelesen." Henning Mankell

Langtext
Der Mensch: Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?

Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?

Vor 100 000 Jahren war Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

Harari, Yuval Noah
Yuval Noah Harari, geboren 1976, wurde 2002 in Oxford promoviert und ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Universalgeschichte; 2012 wurde Harari mit 25 weiteren Nachwuchswissenschaftlern in die neugegründete Junge israelische Akademie der Wissenschaften gewählt. Sein Kultbuch »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde in knapp 40 Sprachen übersetzt und weltweit zu einem Bestseller, ebenso wie seine Zukunftsvision »Homo Deus«. 2017 wurde er mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.

Homo Sapiens-oder doch nicht so weise? 22. Oktober 2017
von PFIFF

Interessant, intelligent und amüsant beschreibt Harari die Entstehung unseres Planeten mit Flora, Fauna und schließlich dem heutigen Menschen, der alles verändert hat und beherrscht, sich an die Spitze der Nahrungskette hinaufgearbeitet hat.
Bis zum Mittelalter und der Entwicklung der Maschinen, der industriellen Revlution, hat sich wenig bewegt, aber seither im Eiltempo. Immer wieder hat sich der Mensch angepasst und an veränderte Bedingungen gewöhnt. Wirklich besser sind die Lebensumstände jedoch noicht geworden. Es gibt mehr Stress, Umweltdruck, dafür ein längeres Leben.
Der moderne Mensch hat sich eine Phanatsiewelt erschaffen, in der er mit Vertrauen auf die Zukunft in Aktien investiert, Kredite aufnimmt, den verschiedensten Religionen glaubt.
Doch wohin der Weg weitergeht, ist ungewiss.
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alice