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Kriminalroman
Der Zorn der Einsiedlerin
übersetzt von: Waltraud Schwarze

Hardcover

512 Seiten; 220 mm x 144 mm

2018 Limes

ISBN 978-3-8090-2693-8

€ 23,70 (incl. MWSt.)
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Besprechung
"Bei aller Wiedersehensfreude, bei allen vertrauten Mustern, aller Skurrilität der Charaktere und allem Fantastischen der Krimihandlung ist dieser Roman in der heutigen Gesellschaft verankert." Sonja Hartl / Deutschlandfunk Kultur

Langtext
"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer - angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer einzigen Spinne nicht aus, um einen Menschen zu töten. Adamsberg und sein Team von der Brigade Criminelle des 13. Pariser Arrondissements ermitteln. Seine Nachforschungen führen den eigenwilligen Kommissar zu einem Waisenhaus bei Nîmes und zu einer Gruppe von Jungen, die dort in den 1940er-Jahren lebte. Und plötzlich erscheinen die Todesfälle, die bislang nicht als Morde betrachtet wurden, in einem anderen Licht ...



Vargas, Fred
Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«.

Sind gehäufte Todesfälle wirklich auf Spinnenbisse zurückzuführen? 04. Januar 2019
von PFIFF

Kommissar Adamsberg stößt zufällig auf den Bericht von 2 Todesfällen von alten Herrn des gleichen Alters durch den Spinnenbiss der Einsiedlerspinne. Es ist merkwürdig und ungewöhnlich, aber kein Grund, mehr dahinter zu vermuten.
Trotzdem erkundigt sich der Kommissar bei einem Arachnologen und trifft zufällig eine alte Dame, die sehr viel über diese Spinnen weiß. Er freundet sich mit ihr an, besucht sie und fängt inoffizielle Ermittlungen an, an denen seine engsten Mitarbeiter mithelfen.
Langsam verdichten sich die Indizien, dass es sich doch um Morde handeln könnte, sehr geschickt getarnt und lange vor bereitet.
Adamsberg rollt schreckliche Vorfälle in einem Waisenhaus auf und findet Zusammenhänge mit weiteren Todesfällen, die als Unfälle abgehakt wurden, sich aber ebenfalls als geschickt inszenierte Morde herausstellen.
Nebenbei kämpft Adamsberg gegen seinen Stellvertreter Danglard, der in die Geschichte verwickelt scheint und mit sich selbst wegen alter, nicht verarbeiterter Erinnerungen an eine Rekluse, eine Einsiedlerin, die ihm als Kind einen enormen Schrecken eingejagt hatte.
Spannend verfolgen wir die verschiedenen Spuren, die Adamsberg zum Teil auf Irrwege führen, doch letztendlich zur Aufklärung .
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alice