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Die verlorene Schwester
von Linda Winterberg
Ehrlich, berührend, erschreckend! 12. Dezember 2018
?Die verlorene Schwester? von Linda Winterberg ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 448 Seiten und wird auf der Grundlage historischer Ereignisse der Verdingkinder in der Schweiz erzählt.

Die Autorin Linda Winterberg erzählt in ihrem Buch auf sehr berührende Art und Weise die Geschichte der Mädchen Marie und Lena, die im Jahre 1969 nach dem Tod ihres Vater der Mutter weggenommen und in die Obhut der schweizerischen Fürsorge gegeben werden.
Schon nach kurzer Zeit werden die beiden Mädchen getrennt und müssen nun als sogenannte ?Verdingkinder? bei Pflegefamilien leben. Lena kommt auf einen Bauernhof. Sie muss dort sehr hart schuften und erfährt viele qualvolle Ereignisse. Marie kommt bei einer Familie unter, die einen Blumenladen besitzt und beginnt eine Lehre als Floristin. Anfangs fügt sie sich dort gut ein, aber als sie ihre große Liebe kennen lernt, überschlagen sich die negativen Vorkommnisse auch bei ihr.
Viele Jahre später erfährt Anna, eine schweizerische Investmentbankerin, eines Tages, dass sie als Kind adoptiert wurde und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Und hier laufen die beiden Stränge der Geschichte zusammen.

Linda Winterberg schafft es das sehr wichtige und erschreckende Thema der Verdingkinder in der Schweiz gekonnt anzugehen. Ihr Buch lässt sich trotz des ?harten? Themas leicht und flüssig lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die fein ausgearbeiteten Charaktere der Geschichte einfühlen.
Mir wurde während des Lesens erschreckend bewusst, vor welch kurzer Zeit, solch schreckliche Dinge mit den Verdingkindern passiert sind und ich wage es mir nicht auszudenken, wie viele Menschen heute noch darunter leiden.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus, das bei jedem Leser sicherlich lange nachwirken wird.

The Hardest Fall
von Ella Maise
Sammle Erinnerungen und Herzschläge 12. Dezember 2018
?The Hardest Fall? ist ein Liebesroman der Autorin Ella Maise und umfasst dreißig Kapitel sowie einen Epilog. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von den beiden Hauptfiguren Dylan bzw. Zoe geschrieben. Das fand ich sehr gut und abwechslungsreich.

Das Cover ist wirklich toll, und das mag etwas bedeuten! Denn obwohl ich echte Menschen nicht so gerne auf Covers mag spricht mich dieser hier dennoch sehr an. Ich finde es passt gut zum Roman und den Figuren, durch das schöne Cover wird man beim Lesen auch immer wieder an die Hauptpersonen erinnert!

Ella Maise hat es geschafft mich mit ihren witzigen und doch sehr starken Figuren, jede auf seine Art und Weise, vom Roman ?The Hardest Fall? zu überzeugen.

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten ersten Eindruck über die Figuren Dylan Reed und Zoe Clarke holen. Man darf die beiden während ihrer Kollege-Zeit begleiten. Es warten daher einige Zeitsprünge, um dies Jahre zu überbrücken. Den Epilog, sechs Jahre später, fand ich gut gelungen und einen wirklich schönen Abschluss der Geschichte rund um Dylan und Zoe.

Fazit:
Ich habe die Figuren ja lieb gewonnen aber das hat so seine Zeit gedauert. Sie haben mir am Anfang zu viel geredet aber vor allem gedacht ? mit der Zeit wurde es besser aber diese lange ausgeführten Gedankengänge waren mir zu mühsam, das hätte man bestimmt auch kürzer gut hinbekommen. Sorry aber dafür muss ich einen Stern abziehen. Ich fand den Einstieg, aber auch später noch so manche Stellen, einfach zu mühsam. Dennoch gefällt mir das Buch und ich habe es gerne gelesen. Auch die Geschichte an sich fand ich gut durchdacht und den Roman alles in allem gut gelungen.

Mitten im Dschungel
von Katherine Rundell
Escape the jungle 12. Dezember 2018
Auf dem Weg nach Manaus stürzt ein Flugzeug mit 4 Kindern an Bord ab. Fred, Lila, Max und Con wissen sich aber zum Glück zu helfen. Auf ihrem Weg aus dem Dschungel begegnen sie in einer geheimen Ruinenstadt einem Mann, der ihnen seltsam vorkommt. Doch bald merken sie, dass er es doch gut mit ihnen meint.
Ein Abenteuerbuch für Jungen und Mädchen ab 11Jahren. Aber auch ich als Erwachsene hatte durchaus meinen Spaß am Lesen. Wenn ich auch sicher das Abenteuer kritischer hinterfrage als Kinder im beschriebenen Alter. Ein wenig liest sich das Buch wie ein Survivalhandbuch in der Wildnis. Die Kinder lernen, was man essen kann und wie man sich das Beobachten wilder Tiere zunutze macht. Fred (von dem man nicht weiß, wie alt er eigentlich ist), baut ein Floß. Aber das Ganze ging mir recht flott vonstatten und ich hätte mir ein wenig mehr Ausschmückung gewünscht. Irgendwie fehlte es dem Buch an der nötigen Spannung. Man sollte es also als Abenteurbuch betrachten, dann kommt man auch auf seine Kosten.
Der brummelige Fremde, der langsam auftaut und den Kindern schlussendlich viel beibringt, hat mir sehr gut gefallen. Auch seine Botschaft, dass der Mensch die Natur lieber schützen, als erobern solle, fand ich sehr gelungen.
Die Schreibweise der Autorin liest sich einfach, ist aber auch sehr anschaulich und macht fast Lust auf Urlaub am Amazonas.
Fazit: Wilde Abenteuer sucht man hier vergeblich, aber die Autorin bietet schon einiges auf, damit man sich nicht langweilt.

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alice