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Du wolltest es doch
von Louise O'Neill
Idee und Handlung sind top, der Schreibstil ist für mich leider ein Flop 14. August 2018
Das Cover ist unglaublich ansprechend. Die Blumen, die nackten Beine und die Aufmachung des Titels der Geschichte machen einiges her und haben zusammen mit der Inhaltsangabe direkt mein Interesse geweckt. Auch nachdem ich den Roman beendet habe, finde ich das Titelbild trotz seines doch eher romantischen Charakters und der Verspieltheit passend, denn es vermittelt eine trügerische Idylle, die das Buch zu Beginn noch vermittelt, aber im Verlauf zerschlagen wird.

Darauf, dass die Geschichte alles andere als eine typische Lovestory ist, war ich schon durch diverse andere Leserstimmen und den Klappentext des Buches vorbereitet worden. Eigentlich mag ich solche sehr realistisch gehaltenen Romane nicht, aber einem Buch mit solch einem wichtigen Thema wollte ich dennoch eine Chance einräumen.

Wo hört der Spaß, die Unbeschwertheit und das Einvernehmen auf und wo fängt eine Vergewaltigung an? Ist ein Mädchen selbst schuld an ihrem Unglück, wenn sie Alkohol trinkt oder Drogen konsumiert oder gar einen zu knappen Rock trägt? Und wie geht das Umfeld der Missbrauchsopfer damit um, vor allem wie im Falle der jungen Emma, die scheinbar nie etwas hat anbrennen lassen? Diese Fragen versucht Louise O?Neill für sich durch ihren Roman mit dem provokanten Titel ?Du wolltest es doch? zu beantworten. Die Umsetzung ihrer Idee dieses doch sehr heiklen Themas ist ihr sehr gut geglückt und hat mich am Ende der Geschichte sprachlos zurückgelassen. Ein Mädchen wurde zum Opfer und ihre Mitmenschen wenden sich von ihr ab. Wie kann das sein? Und noch viel erschreckender ist, dass solche Fälle ? nicht unbedingt immer im Ausmaß wie in diesem Roman geschildert ? keinen Seltenheitswert haben.

Natürlich hat Emma sich willentlich bei einer der vielen Partynächte zugedröhnt und war nicht mehr die Herrin ihrer Sinne, aber das gibt niemand das Recht eine solche Situation derart schamlos auszunutzen und ein wehrloses Mädchen in dieser Form bloßzustellen. Aber das Buch zeichnet sich nicht durch die Beschreibung der in dieser Nacht geschehenen Dinge aus, sondern vielmehr durch die unglaublich verstörende Reaktion ihrer Mitmenschen aus. Während des gesamten Romans waren meine Gedanken: zum Glück ist mir so etwas nie passiert! Im Zeitalter von Facebook, Instagram und Snapchat machen Bilder und Videos schnell die Runde und können innerhalb weniger Sekunden ein Leben auf den Kopf stellen und zerstören. Das hat Louise O?Neill wirklich hervorragend herausgearbeitet.

So wichtig die Thematik und schockierend der Inhalt allerdings auch waren, die sprachliche Umsetzung konnten mich leider absolut gar nicht überzeugen. Wie bereits angedeutet, sind solch deprimierende Geschichten schon nicht unbedingt mein Fall, aber durch den sehr gewöhnungsbedüftigen Sprachstil viel mir der Einstieg besonders schwer gefallen. Ich konnte den Rückblenden durch Klammern gekennzeichnet, teilweise aber auch ohne nicht wirklich folgen. Es war einfach nicht meins und irgendwie war ich froh, als ich das Buch zur Seite legen konnte.

Fazit: Die Idee für das Buch, ebenso wie die Handlung sind wirklich authentisch und für sich genommen 5 Sterne wert. Der Schreibstil hat mir das Leseerlebnis allerdings leider deutlich geschmälert!

Undying
von Meagan Spooner; Amie Kaufman
Indiana Jones meets Dystopie 14. August 2018
Zunächst hat das Titelbild auf mich einen eher unspektakulären Eindruck gemacht, ich konnte mit den Symbolen einfach nichts anfangen und auf die zwei schwebenden Kids konnte ich mir keinen so rechten Reim machen. Mit ein wenig Hintergrundwissen die Geschichte betreffend, finde ich das Cover wiederum mehr als passend. Aber es ist trotzdem irgendwie schade, dass der erste Wow-Effekt ein wenig fehlt.
Vorweg noch eine kurze Anmerkung: es handelt sich um den Auftakt zu einem Mehrteiler. Ob Meagan und Amie eine Dilogie oder gar mehr Bücher geplant haben, kann ich im Moment nicht sagen, aber das Ende ist auf alle Fälle offen und vor allem sehr spannend gehalten!
Entfernt hatte ich schon einmal von den beiden Autorinnen gehört, aber noch kein Buch von ihnen gelesen. Das gemeinsame Projekt, der, wenn man der Beschreibung auf der Titelseite glauben möchte Bestseller-Schriftstellerinnen, hat mich aber vor allem wegen der Inhaltsangabe von sich überzeugen können. Ich war auf alle Fälle gespannt, wie sich die beiden Protagonisten zusammenraufen und sich ihre Zusammenarbeit gestalten würde.
Natürlich hatte man durch die Inhaltsangabe eine grobe Vorstellung davon, welche Richtung der Roman einschlagen würde. Nach den ersten Seiten wurden meine doch eher wagen Vermutungen aber über den Haufen geworfen, denn eine Dystopie, die ein wenig wie eine moderne Indiana Jones Adaption daherkam, hatte ich nun nicht unbedingt erwartet. Mein letzter Satz wird vielleicht den ein oder anderen stutzen und es sich vielleicht doch nochmal überlegen lassen, ob er dieses Buch tatsächlich in die Hand nehmen soll. Ich kann euch versichern, dass ich diese Mischung, obwohl ich Geschichten und Filme mit zu viel Action eigentlich nicht wirklich mag, einfach nur genial finde! Am liebsten hätte ich gar nicht aufhören wollen zu lesen!
Dazu beigetragen haben aber auch der unaufdringliche Schreibstil, die zu den Protagonisten passende jugendlich angehauchte Sprache und die ständigen Perspektivenwechsel, die die Spannung zu jeder Zeit aufrechterhalten haben.
Ich vermeide es absichtlich zu viel über den Inhalt des Buches zu erzählen, denn ich glaube, jedes weitere Wort über die Geschichte würde zu viel vorwegnehmen und das möchte ich natürlich nicht!
Fazit: Indiana Jones meets Dystopie ? eine gewagte, aber umso wirkungsvollere Idee, die mich begeistern konnte!

Einkochbuch
von Patricia Stamm; Verena Stummer
Ein appetitmachendes, kreatives, inspirierendes und wunderschön designtes Kochabenteuer! 14. August 2018
?EINKOCHBUCH ? Neue Schätze für den Vorratsschrank? von Patricia Stamm und Verena Stummer ist 2018 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst 168 Seiten.

Das ?EINKOCHBUCH? ist untergliedert in folgende Rezeptkategorien: ?- Konfitüren und Gelees
- Chutneys, Ketschups und Co
- Allerlei Pikantes
- Kräuter und Salzue
- Allerlei Flüssiges

Zusätzlich gibt es in diesem inspirierenden Buch ein Kapitel mit Tipps und Tricks in Bezug auf verwendbare Gläser und das Thema ?Haltbarkeit?. Außerdem erhält man am Ende des Buches eine kurze Begriffsklärung (Glossar). Ein besonderes Extra stellen die wunderbar designten Anhänger dar, mit denen man das Eingemachte verzieren kann.?
Den Autorinnen gelingt es mit ihrer einfachen Sprache ihre Rezepte benutzerfreundlich in die Küche zu bringen. Selbst Koch-Laien werden mit diesen Rezepten keine Probleme haben und sich sicherlich an dieses Kochabenteuer des Einkochens heranwagen.
Angefügte Angaben zur Haltbarkeit, zusätzlich benötigten Utensilien und auch Kombinationsmöglichkeiten und weitere Rezeptvorschläge runden jedes Rezept gelungen ab und man bekommt damit auch eine Idee, wozu man beispielsweise die ?scharfe Himbeere? kombinieren kann.

Neben den tollen Rezepten ist das ?EINKOCHBUCH? vom Design her ein absoluter Augenschmaus. Nicht nur die Gestaltung und das Layout sind qualitativ hochwertig und gut durchdacht, sondern man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht wurden. Das Cover wirkt sehr edel durch die goldglänzende Schrift, den dazu eher schlicht gehaltenen Hintergrund und den roten Farbklecks. Die Fotographien von Gregor Hofbauer, die jedes Rezept begleiten, sind wunderbar gelungen

Fazit: Das ?EINKOCHBUCH? informiert praxisnah und anschaulich und hat mich als Hobbyköchin sehr inspiriert. Besonders gefallen hat mir die Übersichtlichkeit, das wunderbare Design und die zusätzlich angeführten Tipps und Variationsmöglichkeiten zu jedem Rezept. Es lädt förmlich zum Kochen und Ausprobieren ein.
Dieses Kochbuch hat mich absolut überzeugt und gefällt mir außerordentlich gut.

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alice